Rostock
38 Beiträge zum Schlagwort „Rostock“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Um die Disziplin der Besatzung während der Werftliegezeit der „Ernst Thälmann“ in der Neptunwerft zu erhalten, wird mit der GST ein Motorrad-Fahrschullehrgang organisiert. Das dafür nötige Motorrad beschafft der Oberbootsmann mit fingierten Billigangeboten zu einem „echten Preishammer“.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 21971Projekt 50
1971 baut die Besatzung der „Ernst Thälmann“ während der Werftliegezeit den ausgemusterten Kutter zu einem weißen Kajütboot um und tauft es „Ostseeland III“ – in Anspielung auf die Staatsjachten. Nach einer Grußbegegnung mit der echten „Ostseeland II“ setzt eine Untersuchungskommission dem Spaß ein Ende: Das Boot wird verschrottet.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
In der Neptunwerft läuft durch eine offene Lenzleitung der Hilfsmaschinenraum eines KSS voll Wasser. Zwölf E-Motoren müssen zerlegt und getrocknet werden – was das Maschinenpersonal kurzerhand als „vorbeugende Instandsetzung“ deklariert. Der Abteilungschef lobt die Initiative und empfiehlt sie allen Schiffen.
- Ulrich MädelEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31951–1974Projekt 50
Ulrich Mädel, erster Leitender Ingenieur des KSS 1-61 (später „Ernst Thälmann“), erinnert sich an seinen Weg vom Reichsbahn-Lehrling über die Seepolizei-Offiziersschule und das Schulschiff „Ernst Thälmann“ zur Übernahme der Küstenschutzschiffe Projekt 50 im Dezember 1956. Er beschreibt Technik und Bewaffnung des Projektes 50, die Übernahme der Schiffe von der sowjetischen Besatzung, den Dienst in Saßnitz und Warnemünde sowie seine spätere Laufbahn in den Rückwärtigen Diensten der 6. Flottille bis zur Entlassung 1974.
- Ulrich Mädel, Horst WilhelmEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31958, 1968Projekt 50
Zwei Berichte über Brände auf Küstenschutzschiffen Projekt 50 in Friedenszeiten: Ulrich Mädel schildert als damaliger Leitender Ingenieur den Turbinenraum-Brand auf KSS 1-61 am 8. April 1958 in Saßnitz, bei dem während der Heizölübernahme Masut aus einem verstopften Peilrohr austrat, sowie Ursachen, Brandbekämpfung und Folgen. Horst Wilhelm beschreibt den Brand im Hilfsmaschinenraum der „Karl Marx“ 1968 im Stützpunkt Warnemünde, ausgelöst durch tropfenden Diesel auf eine heiße Abgasleitung.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31960er/1970er JahreProjekt 50
Das KSS „Ernst Thälmann“ pflegte neben der Patenschaft mit dem Schwermaschinenbau-Kombinat in Magdeburg eine enge Verbindung zur LPG „Ernst Thälmann“ in Ziesendorf und Papendorf. Hans Steike schildert, wie der Kommandant den unbeliebten Härtetest als Vorwand nutzte, um mit über 100 Mann Besatzung einen Tag lang Steine von den LPG-Feldern zu sammeln, ein Kinderfest zu gestalten und mit den Bauern zu feiern – und kommentiert ironisch spätere Nachwende-Dokumentationen über die NVA.
- Wilhelm Meyer, Egon WirthEpisoden und GedankenBroschüre Teil 41978Projekt 1159
Gekürzter Nachdruck eines Beitrags aus „Das Nordlicht“ (1996) über die erste Dockung des KSS „Rostock“ 1978 im neuen norwegischen Dock der Neptunwerft Rostock: Nach Feststellung eines Risses an der Hydro-Station MG 322T musste trotz geringer Einschwimmtiefe, ungenauer Dockpläne und Bedenken der sowjetischen Übergabekommission gedockt werden. Beschrieben werden Vorbereitung, Pallungen, Tauchereinsatz und der 13-stündige Dockvorgang.
- Dieter BallwanzAnhängeBroschüre Teil 41971–1979Projekt 50Projekt 1159
Auszüge aus den Schiffstagebüchern nach den Aufzeichnungen des Obersteuermanns Dieter Ballwanz: Fahrtstunden (Tag/Nacht), Ankerstunden und gefahrene Seemeilen des KSS „Karl Marx“ für die Jahre 1971 bis 1975 sowie des KSS „Rostock“ monatsweise für die Ausbildungsjahre 1978 (ab Juli) und 1979 (bis Juli).
- Dieter BallwanzAnhängeBroschüre Teil 41971–1979Projekt 50Projekt 1159
Auszüge aus den Schiffstagebüchern nach den Aufzeichnungen des Obersteuermanns Dieter Ballwanz: Fahrtstunden (Tag/Nacht), Ankerstunden und gefahrene Seemeilen des KSS „Karl Marx“ für die Jahre 1971 bis 1975 sowie des KSS „Rostock“ monatsweise für die Ausbildungsjahre 1978 (ab Juli) und 1979 (bis Juli).
- Hans RädeAnhängeBroschüre Teil 41979–1992Projekt 1159Projekt 133.1
Zehn Federzeichnungen und Skizzen des Marinemalers Hans Räde (Fürstenwalde) zu den Themen Rostock-Warnemünde, 4. Flottille und KSS: Molenfeuer auf der Ostmole, Warnemünde vom Wasser, Lotsenanleger und Seekanal mit Hotel Neptun, das KSS „Rostock“ (141), „Rostock“ und „Parchim“ an der Pier der 4. Flottille, ein Tonnenleger vor Warnemünde, der Fischerhafen Warnemünde und ein Durchblick zum Überseehafen.
- Episoden und GedankenBroschüre Teil 51966Projekt 50
Aus dem KSS-Nachlass von Herbert Axmann, Wachtmeister auf der „Karl Liebknecht“, stammen Notizzettel zu Fußballspielen der Schiffsmannschaft im Frühjahr 1966 – gegen die Schwesterschiffe, ASG Vorwärts Rostock, Aufbau Bad Doberan II, einen sowjetischen Handelsfrachter und die TS-Abteilung. Mit Aufstellungen, Torschützen und Betreuern sowie zwei Mannschaftsfotos.
- Udo HoppeAmüsantesBroschüre Teil 51968Projekt 50
Udo Hoppe, E-Meister auf der „Karl Liebknecht“, erzählt die ganze Geschichte hinter dem in Teil 4 erwähnten Katzenessen von 1968: Weil Oberbootsmann Jürgen Wendt ständig davon redete, einmal eine Katze essen zu wollen, fing Hoppe eine zutrauliche Katze am Fähranleger, ließ sie als „Kaninchen“ braten und servierte sie der Meisterei. Später erfuhr er sogar den Namen des Tieres, und Kommandant Fritz Naumann verhängte einen Verweis.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 51970er–1980er Jahre
Nach einem Flottenbesuch muss das Schiff vor Warnemünde bis Tagesanbruch auf Reede ankern. Der Wachoffizier erzählt dem GA-III-Kommandeur Leutnant Jürgen A., der reichlich Goldschmuck eingekauft hat, der Rostocker Zoll wolle das Schiff überprüfen – worauf dieser in Panik seine Beute hinter Blechverkleidungen, im Munibunker und auf Gefechtsstationen versteckt. Erst auf der Pier merkt er, dass er veräppelt wurde. Dieser Beitrag fehlt im Inhaltsverzeichnis der Broschüre.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61956–1959Projekt 50
Hartwig Niemann, Matrose und Kesselgast der ersten Stunde, schildert seine Dienstzeit 1956 bis 1959 auf dem KSS 1-61: die Kesselanlage mit technischen Daten, Wartung und Alarmdienst, Landgang in Saßnitz, den ersten Auslandsbesuch in Gdynia 1957 mit dem erstmaligen Setzen der Dienstflagge, die Fahrt nach Baltijsk, das „chinesische Jahr“ sowie die Menschen an Bord wie Kommandant Hollatz, Oberbootsmann Füldner und Obermaat Lück.
- Lothar Winter, Die RedaktionEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61970er JahreProjekt 50
Fortsetzung der Rubrik „Besondere Vorkommnisse“ aus Teil 5. Lothar Winter berichtet, wie eine fehlerhafte Verpflegungsabrechnung der Neptunwerft während der Generalüberholung der „Karl Marx“ zu Disziplinarstrafen und Regress führte und wie er sich bis zum Chef der Volksmarine, Admiral Ehm, beschwerte. Dazu eine Richtigstellung zur angeblichen Fahnenflucht eines Obermeisters.
- Bernd Kulbe, Klaus GeruschkeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61979–1981Projekt 1159
Der erste Kommandant Bernd Kulbe und sein Politstellvertreter Klaus Geruschke gehen der Frage nach, wann und ob das am 10. Mai 1979 in Dienst gestellte KSS „Berlin“ offiziell in „Berlin – Hauptstadt der DDR“ umbenannt wurde. Anhand von Glückwunschschreiben, Presseberichten, dem Flottenbesuch in Tallinn 1979, dem Delegationsbesuch in Berlin und dem aus Münzlegierung gefertigten Namensschild zeichnen sie die widersprüchliche Namensverwendung nach.
- Adolf TippachEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71913–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Adolf Tippach zeichnet die Geschichte des Marinestützpunktes Hohe Düne in Warnemünde von 1913 bis 1990 nach: vom kaiserlichen Marinefliegerstützpunkt und Seeflug-Versuchskommando über Flugzeugbau, Fliegerschule und Fliegerhorst der Luftwaffe bis zur Nachkriegszeit und zum Aufbau der Flottenbasis West und der 4. Flottille der Volksmarine. Beschrieben werden die Bauphasen des Stützpunktes, die Veränderungen im Schiffsbestand, das Minenräumen 1963/64, die Stationierung der KSS ab 1965 sowie die Übergabe an die Bundesmarine im Oktober 1990. Mit Lageplänen und einer Übersicht der Chefs der 4. Flottille.
- Ernst GebauerIn alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 71960er JahreProjekt 50
Reportage des Militärjournalisten Ernst Gebauer über die Werftliegezeit des KSS „Friedrich Engels“ in der Neptunwerft Rostock. Der Leitende Ingenieur Oberleutnant Süße schildert den Instandsetzungsplan mit 160 Positionen, die Mitarbeit der Matrosen in den Gewerken der Werft, Eigenleistungen der Besatzung beim Rostklopfen, Anstrich und Möbelbau sowie die Reparatur eines Kessels mit einem speziellen Schweißverfahren. Die Publikation, in der der Artikel erschien, ließ sich nicht mehr ermitteln.
- Thomas WeckendEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71978–1979Projekt 1159
Thomas Weckend, damals Maatenschüler in der Raketentechnischen Abteilung 4 (RTA-4), berichtet vom Katastropheneinsatz nach dem Wintereinbruch zum Jahreswechsel 1978/79: Schneeräumen auf der Autobahn, Freischaufeln der Gleise und der Drehscheibe im Rostocker Überseehafen und ein dreiwöchiger Einsatz auf dem VEB Kohlenhof Rostock, bei dem Briketts mit W-50-LKW an Rostocker Haushalte ausgefahren wurden. Er beschreibt die Dankbarkeit der Bevölkerung und den Zusammenhalt des Kollektivs. Im Inhaltsverzeichnis der Broschüre unter „Katastropheneinsatz“ geführt.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 72004–2007Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike erzählt mit einem Augenzwinkern die Entstehungsgeschichte des KSS-Liedes: von der Idee im Januar 2004 vor der Warnemünder Fähre über das Dichten des Textes, die Melodie des Volksmusikers Fred Donner, dessen Tod, die Überarbeitung des Refrains durch Christian Körber, die Uraufführung durch die „Ostwarnower Sängerknaben“ am 22. Januar 2005 bis zur Aufnahme mit dem Rostocker Shanty-Chor „Luv un Lee“ im Januar 2007, die dem Teil 6 der Broschürenreihe als CD beigelegt wurde.
- Karl-Heinz KremkauAnhängeBroschüre Teil 71959–1968Projekt 50
Faksimile und Transkription des handschriftlichen „Buches der guten Taten“ über die Patenschaft zwischen dem Volkstheater Rostock und dem KSS „Ernst Thälmann“. Chronikartig werden von den Rügenfestspielen 1959/60 über den Vertragsabschluss im Januar 1964 bis Oktober 1968 gemeinsame Veranstaltungen festgehalten: Theaterbesuche, Foren mit Generalintendant Hanns Anselm Perten und Dr. h.c. Kuba, Gespräche mit Peter Weiss, Bordfeste, Faschingsveranstaltungen und die Leitung des Schiffschores durch Dietmar Bellmann. Mit Programmzetteln, Fotos und Zeitungsausschnitten.
- Bernd Meyer, Manfred Uhlenhut, ArmeerundschauIn alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 81987Projekt 1159
Nachdruck einer Reportage aus der „Armeerundschau“ über den Flottenbesuch des KSS „Berlin“ und des Schulschiffes „Wilhelm Pieck“ in Leningrad im Oktober 1987. Im Mittelpunkt stehen Stabsmatrose Steffen Silze und Admiral Wilhelm Ehm, für die es jeweils die letzte große Fahrt im aktiven Dienst war, sowie Begegnungen mit sowjetischen Matrosen, Sehenswürdigkeiten und der Besucherandrang auf den Schiffen.
- Hendrik BornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81989–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Der letzte Chef der Volksmarine, Vizeadmiral Hendrik Born, gibt Auszüge aus einem Zeitzeugen-Interview des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Potsdam (2005) wieder. Themen sind sein Selbstverständnis als Berufssoldat, die Gefechtsbereitschaft der VM, die Reformbewegung und Parteiaustritte 1989/90, die Reformpläne unter Admiral Hoffmann und Minister Eppelmann, die Treffen mit dem Inspekteur der Bundesmarine Vizeadmiral Mann auf der „Lütjens“ und die Stilllegung der Flotte zum 3. Oktober 1990.
- Dieter SperlingAmüsantesBroschüre Teil 81969Projekt 50
Dieter Sperling, 1969 Stabschef der KSS-Abteilung, erzählt, wie das Aufklärungsschiff „Oste“ der Bundesmarine bei einer Inspektion ein Seezielschießen der KSS störte und durch gezieltes Einnebeln mit Kesselqualm sowie ein Luftzielschießen vertrieben wurde. Jahre später traf er den damaligen Kommandanten der „Oste“ als Angelkutter-Eigner wieder.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 81977Projekt 1159
Klaus Martin, damals Oberleutnant der künftigen Besatzung des KSS „Rostock“, berichtet ausführlich vom Ernteeinsatz im Herbst 1977 bei der LPG Pflanzenproduktion Broderstorf. Etwa 20 Matrosen waren im ehemaligen Gasthaus von Fienstorf untergebracht, halfen bei Stroh-, Mais- und Kartoffelernte, transportierten Einkellerungskartoffeln nach Rostock und erlebten Discoabende, eine selbst organisierte Feier zum 7. Oktober und allerlei Disziplinprobleme, bis der Einsatz Mitte Oktober endete.
- Hendrik BornAnhängeBroschüre Teil 81990Projekt 133.1
Faksimile-Wiedergabe zweier Dokumente des Chefs der Volksmarine, Vizeadmiral Hendrik Born, aus dem Jahr 1990: das Gedächtnisprotokoll über das Treffen mit dem Inspekteur der Bundesmarine, Vizeadmiral Mann, am 10. Juli 1990 auf dem Raketenzerstörer „Lütjens“ in Kiel sowie die Aktennotiz über den Besuch Vizeadmiral Manns bei der Volksmarine am 5. September 1990, bei dem die Stilllegung des gesamten „Fuhrparks“ der Volksmarine angekündigt wurde. Die Dokumente sind in der Broschüre als Kopien der Schreibmaschinen-Originale abgedruckt und hier transkribiert.
- Der VorstandAnhängeBroschüre Teil 81950–1984Projekt 50Projekt 133.1
Berichtigungen zu Teil 7 der KSS-Reihe: Präzisierung der Dienstgrade von Neukirchen und Nordin im Beitrag „Fall´nse sich was ein“, eine Ergänzung zum dienstlichen Werdegang von Gerhard Thomas (mitgeteilt von Helmut Bechert) sowie vier Korrekturen zur Ereignistafel (1960, 1967, 1975, 1984).
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91945–1990Projekt 50Projekt 133.1
Zweiter Teil der Geschichte von Saßnitz als Marinestützpunkt: von der Seepolizei und Volkspolizei-See über die Seestreitkräfte bis zur Volksmarine. Beschrieben werden Stationierungen, Strukturen, Katastrophen wie die Strandung des MLR 6-33 und der Brand auf KSS 1-61, die Baubelehrung und Indienststellung der ersten KSS Projekt 50 sowie die Präsenz von Grenzbooten, Werft und sowjetischen Einheiten bis 1990.
- Sport und Technik 12/86 (Siegfried Wagner)In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 91974–1986Projekt 133.1
Reportage aus „Sport und Technik“ 12/1986 über Kapitänleutnant Uwe Dotzlaff, ehemaliger DDR-Flossenschwimmer und seit 1984 Kommandant des KSS „Lübz“. Der Autor, ein früherer Tauchsportkamerad, begleitet ihn an Bord und lässt ihn über die Anforderungen an einen Kommandanten sprechen. Zugesandt von Wolfgang Peschenz.
- Dieter SperlingAmüsantesBroschüre Teil 91962Projekt 50
Während der Modernisierung der „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ in Kronstadt 1962 liefen zwei Zerstörer der Nordmeerflotte ein, die einen echten Braunbären als Maskottchen an Bord hatten. Dieter Sperling erzählt von den beiden illegalen Landgängen des Bären – am Wachturm der geschlossenen Stadt und im Bäckerladen.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101957Projekt 50
Hartwig Niemann, 1957 Kesselgast im GA-V des KSS 1-61, erinnert sich an die Fahrt nach Baltijsk zu einer Kommandostabsübung der Verbündeten Flotten, an seine Vorgesetzten und den Besuch auf dem sowjetischen Kreuzer „Ordzhonikidze“. Er schildert die Geschichte des Kreuzers – die Crabb-Affäre in Portsmouth 1956 und das Ende als indonesische „Irian“ – und das Wiedersehen mit den Kameraden der „GA-V-Fraktion“ im Traditionsverein Sassnitz.
- Wolfgang Laue, Manfred Röseberg, Militärwesen 5/85In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 101981–1985Projekt 133.1Projekt 1159
Auszüge aus einem Beitrag von Konteradmiral Wolfgang Laue und Kapitän zur See Manfred Röseberg in der Zeitschrift „Militärwesen“ 5/85 über die Entwicklung, Erprobung und die ersten Einsatzerfahrungen des UAW-Schiffes Projekt 133.1. Enthalten ist eine Vergleichstabelle der Hauptdaten mit dem Vorgänger Projekt 12.4 M („Hai“) sowie Ausführungen zum Zusammenhang von Antriebsanlage, hydroakustischer Ortung und Taktik.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101958Projekt 50
Ulrich Korn erinnert sich an den Beginn seiner KSS-Zeit 1958 als Kommandeur des GA-I auf KSS 1-62: die Positionslaternen-Episode mit dem sowjetischen Berater, das rätselhafte Verschwinden des GA-IV-Kommandeurs „Seppel“ Leder in einem Spionagefall, das ungeplante Bankett beim sowjetischen Standortältesten in Rostock am Tag der Sowjetarmee und die Feier zum Tag der NVA mit „Kuddel“ Hollatz im „Haus der Armee“.
- Dieter GaasenbeekEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101960–1963Projekt 50
Auszüge aus den Erinnerungen von Dieter Gaasenbeek, der 1960 bis 1963 als E-Mess-Gast im GA-II des KSS „Friedrich Engels“ diente: Einstellung in die Seestreitkräfte, Grundausbildung in Parow mit dem „Gerd'schen Marathon“, Fachausbildung in Kühlungsborn, Ankunft bei der Flottille in Sassnitz, die Schlafplatznot mit Hängematte und Klappkoje sowie das Backen und Banken an Bord mit Backschafter, Kartoffelnetz und „Barkasse“.
- Klaus MartinEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101980Projekt 1159
Klaus Martin schildert den Arbeitseinsatz von Besatzungsteilen des KSS „Rostock“ und Flottenschülern aus Parow im Rostocker Überseehafen im Herbst 1980, als wegen der Streiks in Polen zusätzliche Schiffe in DDR-Häfen gelöscht wurden: Bananenumpacken, Sackgut, Schüttgutpier und das nächtliche Umladen von „Radeberger Export“ für Aden.
- Jürgen SchaarschmidtEpisoden und GedankenBroschüre Teil 111984Projekt 133.1Projekt 1159
Jürgen Schaarschmidt, Kommandeur der 4. UAW-Schiffsabteilung, schildert den 14. Mai 1984: Beim Sichern des Auslaufens des 5. Gemeinsamen Geschwaders der verbündeten Ostseeflotten entdeckt die „Bützow“ (244) den Tender „Donau“ der Bundesmarine, der innerhalb der Reede Warnemünde in den Hoheitsgewässern der DDR vor Anker liegt, dokumentiert die Grenzverletzung und weist das Schiff aus den Hoheitsgewässern. Der Vorfall führt zu Presseveröffentlichungen und einem diplomatischen Protest.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 111956–1960Projekt 50
Ulrich Mädel, 1956 als Leitender Ingenieur zu den ersten KSS versetzt, erinnert sich an seine Zeit auf dem Dampfschulschiff „Ernst Thälmann“ und die Übernahme der ersten beiden KSS im Dezember 1956. Namensgebend ist die Geschichte des Obermaaten Uli Stock, der von einem Landgang pünktlich um 06.00 Uhr auf dem Rücken eines Pferdes der LPG Gramtitz an Bord zurückkehrte. Mit abschließenden Bemerkungen zu seinen vier Jahren auf KSS und zum Schulschiff „Ernst Thälmann“.
- AnhängeBroschüre Teil 11Oktober 1989 – Oktober 1990Projekt 1159Projekt 133.1
Abschrift der chronologischen Darstellung, die der letzte Chef der 4. Flottille, Kapitän zur See Fechner, zur Auflösung der Flottille anfertigen ließ. Sie verzeichnet Monat für Monat die Ereignisse vom 40. Jahrestag der DDR bis zur Kommandoübergabe an die Bundesmarine am 5. Oktober 1990.
