Küstenschutzschiffe (KSS) – 34 Jahre im Dienst der Volksmarine, Teil 10
Jubiläumsheft 10 der KSS-Broschürenreihe (Januar 2011) mit einer Übersicht über die Küstenschutzschiffe der Sowjetunion 1945–1990, Erinnerungen an die Baltijsk-Fahrt 1957, drei Nachdrucken aus alten Zeitschriften (Armeerundschau, Militärwesen), Berichten über den Dienst als DHS, die Zeit auf KSS 1-62, die Erinnerungen eines Matrosen der „Friedrich Engels“ und den Einsatz im Überseehafen 1980, Amüsantem, Leserzuschriften sowie Anhängen mit Berichtigungsliste, einem originalen Plan der Terminarbeiten von 1963, dem dritten Teil „Dienst an Bord zur Kaiserzeit“ und der Ereignistafel.
Inhalt
Vorwort
- Vorwort und KontaktadressenSeite 3
Episoden und Gedanken
- Hans SteikeSeite 4–10
- Hartwig NiemannSeite 10–15
- Dieter LiebenauSeite 23–25
- Ulrich KornSeite 25–27
- Dieter GaasenbeekSeite 27–32
- Klaus MartinSeite 32–34
In alten Zeitschriften geblättert
- M. Berghold, Armeerundschau 10/62Seite 15–16
- Ernst Gebauer, Armeerundschau 1/81Seite 16–19
- Wolfgang Laue, Manfred Röseberg, Militärwesen 5/85Seite 19–23
Amüsantes
- Seite 35
- Wolfgang FißSeite 36
- Seite 36–37
- Horst WilhelmSeite 38–40
- Ulrich KornSeite 40
- Dieter GaasenbeekSeite 41–42
- Dieter GaasenbeekSeite 42–43
Leser melden sich zu Wort
- Dr. Stavorinus, Helmut BechertSeite 44–45
- Helmut BechertSeite 45
Anhänge
- Der VorstandSeite 46
- Günter HerrmannSeite 47–49
- Dr. Heinrich Schröder, Georg Neudeck, Das Kleine Buch von der Marine (1898)Seite 50–52
- Anhang 4: Ereignistafel (Bearbeitungsschluss: Dezember 2010)Seite 53–66siehe Gesamt-Ereignistafel (Stand 2012)
Vorwort
Der Aufruf (oder Hilferuf?) im Vorwort des letzten Heftes hatte wohl gewirkt. Es gab nicht nur Einsendungen sondern auch Tipps für neue Quellen. So informierte Uli Korn, dass ein ehemaliger Matrose der „Friedrich Engels“ Erinnerungen an seine Dienstzeit in Form eines kleinen gebundenen Heftchens zu Papier gebracht hat. Die Verbindung war schnell hergestellt und wir fanden bei Dieter Gaasenbeek ein offenes Ohr für die Bitte, Auszüge aus seinen Schilderungen für die neue KSS-Broschüre zu verwenden. Sei es wie es sei, sowohl aus der Kameradschaft als auch von „außerhalb“ unseres Vereins trafen genügend Beiträge ein, so dass das Jubiläumsheft 10 tatsächlich noch termingemäß zu unserer Mitgliederversammlung im Januar 2011 vorgelegt werden konnte. Aus einem bescheidenen Anfang – erinnert sei an das kleine blaue DIN A5–Heftchen des Jahres 2000 – hat sich eine stattliche Sammlung von Geschichten, Anekdoten, Ereignissen, Technikbeschreibungen, Daten und Fotos zu den Küstenschutzschiffen der Seestreitkräfte/ Volksmarine der DDR entwickelt. Unsere Leserschaft beschränkt sich schon längst nicht mehr nur auf unsere Kameradschaft und auch nicht mehr ausschließlich auf ehemalige KSS-Fahrer. Interesse an einzelnen Beiträgen zeigten sogar Hobbyhistoriker, Autoren von Marineliteratur, das Marinemuseum Dänholm und das Fischerei- und Hafenmuseum Sassnitz. Auf eine solche Aufmerksamkeit dürfen wir schon etwas stolz sein.
Wie es weitergeht, wird die Zukunft zeigen. Ein Selbstläufer war keines der bisherigen zehn Hefte. Wenn wir immer direkt oder indirekt den Bezug zum Hauptthema KSS halten wollen und es keine Abstriche an der bisherigen Qualität geben soll, dann werden Fortsetzungen wohl nicht mehr jährlich, sondern immer nur dann möglich sein, wenn ausreichend verwertbares Material vorliegt. Die Zeit steht nicht still. Wir werden älter, Erinnerungen verblassen, vieles gerät in Vergessenheit und unendlich ist unser Stoffgebiet auch nicht. Der Vorstand kann hier nur appellieren: Kramt in euren Erinnerungen, klönt darüber im Kameradenkreis, schaut euch eure Fotoalben an. Hinter welchem Foto versteckt sich vielleicht noch eine Geschichte? Die Erfahrung zeigt: Hat man erst einmal seine Hemmschwelle überwunden und die ersten Zeilen zu Papier (oder in den PC) gebracht, dann läuft es fast von allein weiter. Da fallen einem plötzlich Details ein, Ergänzungen, man schmückt aus, formuliert um – bis man schließlich mit Zufriedenheit auf das fertige Werk schaut. Und selbst wenn der Text noch etwas holprig ist, unsere „Chefredaktion“ wird gerne dabei helfen, ihn „rund“ zu bekommen.
Zum Schluss wieder ein großes Dankeschön an alle, die durch ihre Beiträge, Vorschläge, Ideen, Erinnerungen und Bilder, durch Korrektur-Lesen, Vervielfältigungen - oder wie auch immer - dazu beigetragen haben, dass es das Jubiläumsheft 10 unserer KSS-Reihe überhaupt gibt.
— Der Vorstand
[Kontaktadressen entfernt]
Internet: www.marinekameradschaft-kss.de, www.volksmarineforum.de, www.mks-kss.de
