Küstenschutzschiffe (KSS) – 34 Jahre im Dienst der Volksmarine, Teil 11
Heft 11 (Januar 2013) ist das letzte Heft der KSS-Reihe der Marinekameradschaft KSS e. V. Es enthält u. a. Dieter Liebenaus „Historie des Projektes 50“, den zweiten Teil der Erinnerungen des Matrosen Dieter Gaasenbeek, vier Nachdrucke aus alten Zeitschriften, Episoden aus der Kommandantenzeit Lothar Winters, Anekdoten, einen Leserbeitrag zur Raddampfkorvette „Danzig“ sowie als Anhänge die Chronologie der Wendezeit in der 4. Flottille, das Wink-Alphabet, einen Auszug aus dem Rollenbuch KSS Pr. 133.1, den vierten Teil von „Dienst an Bord zur Kaiserzeit“ und die endgültige Ereignistafel (Bearbeitungsschluss Dezember 2012).
Inhalt
Episoden und Gedanken
- Dieter LiebenauSeite 3–7
- Dieter GaasenbeekSeite 7–12
- Lothar WinterSeite 25–29
- Jürgen SchaarschmidtSeite 29–30
In alten Zeitschriften geblättert
- Armeerundschau 3/65, DresselSeite 12–14
- Armeerundschau 4/81, Oberstleutnant GebauerSeite 14–16
- Ostsee-Zeitung vom 14./15. Mai 1983, Horst WestphalSeite 16–20
- VVS-Militärwesen B 855 910, O. PestowSeite 20–25
Amüsantes
- Die Redaktion, Klaus BuchSeite 31
- Dieter LiebenauSeite 32–33
- Dieter GaasenbeekSeite 33–34
- Ulrich MädelSeite 34–35
- Dieter GaasenbeekSeite 35–36
- Dieter GaasenbeekSeite 36–37
- Dieter BallwanzSeite 37–39
Leser melden sich zu Wort
- Dr. Günter StavorinusSeite 40–41
Anhangteil
- Seite 42–47
- Seite 48
- Seite 1–7
- Dr. Heinrich Schröder, Georg NeudeckSeite 1–5
- Anhang 5: EreignistafelSeite 6–19siehe Gesamt-Ereignistafel (Stand 2012)
Vorwort
Heft 11 war eine schwierige Nummer. Während die bisherige „Schwangerschaftszeit“ bis zur Geburt einer neuen Broschüre immer nur ein Jahr betrug, waren es diesmal zwei. Ein Zeichen dafür, dass uns wohl doch endgültig die Luft ausgeht. Ein Wunder ist es nicht! Die Indienststellung der ersten KSS liegt über 50 Jahre und das Ende der Volksmarine nun auch schon über 20 Jahre zurück. Logisch, dass Erinnerungen zunehmend verblassen und vieles aus dem Gedächtnis schwindet. Schauen wir also der Tatsache ins Auge, dass mit dem Heft 11 die KSS-Reihe enden wird.
Immerhin, über 12 Jahre haben wir recht erfolgreich versucht, Ereignisse, Geschichten, Anekdoten und Daten der KSS der SSK/ Volksmarine und Themen, die direkt oder indirekt mit KSS zusammenhängen, zu sammeln, zu ordnen und in geeigneter Form zu veröffentlichen. Dabei konnten wir auf viele Helfer - nicht nur aus unserer Kameradschaft – bauen. Hier eine kleine Abschluss-Bilanz, zusammengestellt aus unseren 11 Broschüren:
- Unter „Episoden und Gedanken“ und „Leser melden sich zu Wort“ erschienen auf 357 Seiten insgesamt 79 Einzelartikel. Gemeinschaftswerke mit berücksichtigt, waren daran 39 Autoren beteiligt, von denen wiederum 11 gar nicht unserer Kameradschaft angehören.
- Die Rubrik „Amüsantes“ brachte es auf 83 Seiten. 30 Autoren, davon 9 außerhalb unserer Kameradschaft, steuerten dazu 86 Beiträge bei.
- Der Anhangteil umfasste - ohne die ständig wiederkehrende Ereignistafel – insgesamt 117 Seiten. Darauf wurden 45 Einzelthemen bearbeitet bzw. dargestellt. Die mit 7 Seiten noch „dünne“ Ereignistafel aus Heft 1 wuchs bis Heft 11 auf 13 Seiten an. Immer mehr Daten aus der Historie der Küstenschutzschiffe wurden so im Laufe der Zeit zusammengetragen.
- Bekannte Fotografen und Grafiker wie Dieter Flohr, Peter Seemann, Hans Räde oder Hans Beyer gestatteten uns die Verwendung von einigen ihrer Arbeiten.
- Unsere Recherchen zum Thema „Sassnitz als Marinestützpunkt“ sind eine der Grundlagen eines Buches mit ähnlichem Titel geworden. In Dieter Flohrs Buch „Im Dienst der Volksmarine“ finden sich auch Anekdoten aus unseren Broschüren wieder.
- Für einige unserer Rechercheergebnisse interessierten sich auch das Marinemuseum Dänholm und das Fischerei- und Hafenmuseum Sassnitz
Das sind doch ganz ordentliche Ergebnisse! Dafür allen Autoren und Helfern aus und außerhalb der Kameradschaft ein herzliches Dankeschön.
Wenn jetzt auch die KSS-Reihe offiziell endet: Sollte der eine oder andere trotzdem noch Geschichten oder Anekdoten wissen, die es lohnen, aufgeschrieben zu werden, dann nur zu. Kamerad Steike wird weiter alle Einsendungen sammeln und dem angelegten Broschürenfundus hinzufügen. Wer weiß, vielleicht reicht es irgendwann dann doch wieder für einen Teil 12.
— Der Vorstand
Kontaktadressen der Marinekameradschaft KSS e. V.: [Kontaktadressen entfernt]
