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title: "Anhang 1: Berichtigungsliste"
autoren: ["Der Vorstand"]
quelle: "Marinekameradschaft KSS e.V., KSS-Broschüre Teil 7"
projekte: ["50", "1159"]
schiffe: ["Karl Liebknecht", "Ernst Thälmann", "Karl Marx", "Friedrich Engels", "Rostock", "Berlin"]
zeitraum: "1967–1979"
url: "https://die-geschichte-von-kss.de/wissen/t07-berichtigungsliste"
lizenz: "Texte unverändert; Rechte bei Marinekameradschaft KSS e.V. und den Autoren. Siehe https://die-geschichte-von-kss.de/quellen"
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# Anhang 1: Berichtigungsliste

> Berichtigungen zu Teil 6 der Broschürenreihe: Korrekturen zu den Beiträgen „18 Jahre KSS – Fotoalben geben Auskunft“ und „Irrungen und Wirrungen“, zu den ergänzenden Daten der KSS Pr. 50 und 1159 (russische Namen „Tur“ und „Sobol“, Baunummern, Stapellauf der „Rostock“, Bedeutung von „Nerpa“ und „Kretschet“) sowie drei Berichtigungen zur Ereignistafel 1967, 1973 und 1975.

## Berichtigung zum Teil 6

**Beitrag: 18 Jahre KSS – Fotoalben geben Auskunft**

- S. 23 letzter Abschnitt: Flaggschiff war die „Karl Liebknecht“ nicht die „Ernst Thälmann“
- S. 26 letzter Abschnitt: Das zentrale Lager der VM in Waren war das VAL-18.

**Beitrag: Irrungen und Wirrungen**

- S. 45 vorletzter Abschnitt: Kleine Indienststellung um den 25. April 1979 durch Kapitän zur See Kahnt (Klaus Kahnt wurde erst am 07.10.1979 zum Konteradmiral ernannt).

**Anhang 2, Ergänzende Daten zu den KSS Pr. 50 und 1159**

Bloß gut, dass wir für die Richtigkeit aller Angaben dieser russischen Internetseite keine Garantie übernommen haben, denn sie enthält doch Fehler, die hier berichtigt werden sollen. Außerdem sind jetzt einige Übersetzungen präziser möglich. Spätere Ausgaben des Teiles 6 sind bereits dahingehend überarbeitet.

### 1. KSS Projekt 50

Der ursprünglich russische Name der späteren „Karl Marx“ war mit Sicherheit „Tur“ (Auerochse) und ihre russische Baunummer war die 118. Daran erinnern sich sowohl Helmut Berger als erster Kommandant als auch Manfred Kretzschmar als erster I. WO dieses Schiffes. Die Angaben „Sobol“ und Baunummer 111 gehören zur „Karl Liebknecht“. Damit wird auch verständlich, warum zuerst die „Karl Liebknecht“ und die „Friedrich Engels“ außer Dienst gestellt wurden. Sie waren vom Baujahr her die beiden älteren Schiffe.

### 2. KSS Projekt 1159

**KSS „Rostock“**

„Nerpa“ ist höchstwahrscheinlich doch der Eigenname der Baikalrobbe, der einzigen Süßwasser-Robbenart der Welt. In einigen Wörterbüchern findet man für Nerpa allerdings auch den Begriff Ringelrobbe als allgemeine Bezeichnung einer Robbenart.

Die Jahreszahl des Stapellaufes muss offensichtlich von 1974 auf 1975 berichtigt werden.

**KSS „Berlin – Hauptstadt der DDR“**

„Kretschet“ ist genauer übersetzt der Gerfalke. Das allgemeine Wort für Falke wäre „Sokol“. Das erste Dokumentierungsdatum des Schiffes war der 07.12.1975 (ein 15. Monat müsste erst noch erfunden werden).

## Berichtigungen zur Ereignistafel

| Jahr | Datum | Berichtigung |
|---|---|---|
| 1967 | Okt. 29. | Auslaufende Parade im Seekanal vor Warnemünde ……. Flaggschiff war die „Karl Liebknecht“, nicht die „Ernst Thälmann“. Das bestätigen sowohl der damalige Kommandant der „Karl Liebknecht“, Fritz Naumann, als auch andere, ehemalige Besatzungsangehörige. |
| 1973 | Okt. 05.-09. | letzte Zeile mit folgendem Satz ergänzen: Nach Ausfall beider Maschinen muss das Schiff auf der Rückfahrt geschleppt werden. Zur Erklärung der Berichtigung: Bei Rosentreter „Im Seegang der Zeit“ war dieser Maschinenausfall fälschlicherweise 1975 der „Karl Marx“ zugeordnet worden. Dieser Fehler war auch in unsere Ereignistafel gerutscht. |
| 1975 | Juni 27.- Juli 01. | Letzten Satz „Nach Ausfall …..“ ganz streichen. |
